Carl-Uwe WürfelCOO & Chief AI Officer

Von Einzellösungen zu einer gemeinsamen KI-Infrastruktur

Wann gemeinsame Zugänge, Verbrauchserfassung und Dokumentation beim Betrieb von KI-Anwendungen helfen.

Carl-Uwe Würfel1 Minute LesezeitÜberarbeitet: 25.9.2026

Eine gemeinsame Infrastruktur kann sinnvoll werden, wenn mehrere Anwendungen dieselben Fähigkeiten brauchen, etwa Modellzugriff, Recherche, Datenquellen oder Medienproduktion. Ausschlaggebend ist, wie eng die Aufgaben miteinander verbunden sind. Die Zahl der eingesetzten Tools allein entscheidet darüber wenig.

Wiederholung erkennen

Greifen mehrere Anwendungen auf dieselbe Datenquelle zu, braucht nicht jede ihre eigene Anbindung. Über einen gemeinsamen Zugang lassen sich Konfiguration, Fehlerbehandlung und Verbrauchserfassung an einer Stelle bündeln. Dabei sollte erkennbar bleiben, welche Anwendungen auf diesen Zugang angewiesen sind.

Technik und Zuständigkeit zusammenbringen

Bei SUMAX dient das Gateway als gemeinsame technische Grundlage. NEXUS zeigt, welche Anwendungen es gibt und wie sie miteinander verbunden sind. In SUMAX Docs bleiben Beschreibungen und Abläufe für Berechtigte zugänglich. So behalten wir leichter den Überblick. Über fachliche Qualität und Prioritäten entscheiden weiterhin Führung und Team.

Schrittweise strukturieren

Ein sinnvoller Anfang ist die Integration, die sich am häufigsten wiederholt. Im nächsten Schritt hilft es, für die beteiligten Anwendungen festzuhalten, wozu sie dienen, welche Eingaben sie brauchen, was sie ausgeben und wo Fehler auftreten können. Eine gemeinsame Schicht sollte eine klar erkennbare Aufgabe erfüllen und den Aufwand für ihre eigene Betreuung wert sein.

Eine Verbindung, mehrere fachliche Aufgaben

Bei SUMAX bündelt das Gateway den Zugang zu Datenquellen und KI-Diensten an einer Stelle. Eine neue Anwendung schließt an diesen gemeinsamen Zugang an, statt dieselbe Integration noch einmal aufzubauen. Der Vorteil: Verbindungen, Konfiguration und Verbrauchserfassung werden gemeinsam gepflegt. Zugleich entsteht damit eine zentrale Abhängigkeit. Jede Änderung muss für die angeschlossenen Anwendungen nachvollziehbar bleiben. Deshalb sind dokumentierte Schnittstellen und eine fachliche Prüfung fester Bestandteil der Architekturentscheidung.

Weiterführende Einordnung

Archivdatum: 3.9.2024. Aktuelle Fassung vom 25.9.2026.